Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte präsentiert: Das tiefste Blau

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Im Haus der Demokratiegeschichte

Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte präsentiert: Das tiefste Blau

Der Film erzählt die Geschichte der 77-jährigen Tereza, die in einer nahen Zukunft im brasilianischen Amazonasgebiet lebt.

Über die Veranstaltung

Foto: Alamode Film Der Film erzählt die Geschichte der 77-jährigen Tereza, die in einer nahen Zukunft im brasilianischen Amazonasgebiet lebt. In dieser dystopischen Gesellschaft werden ältere Menschen von der Regierung zwangsweise in abgelegene Seniorenkolonien umgesiedelt – angeblich, damit sich die jüngere Generation ungestört auf Produktivität und Wirtschaftswachstum konzentrieren kann. Auch Tereza soll ihre Heimat verlassen. Doch sie weigert sich, ihr Leben und ihre Freiheit kampflos aufzugeben.Statt sich den Anweisungen zu beugen, flieht sie über die Wasserwege des Amazonas und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch Dschungel, kleine Hafenorte und abgelegene Siedlungen. Auf ihrem Weg begegnet sie Außenseitern, Glücksrittern und Menschen, die ebenfalls versuchen, sich den gesellschaftlichen Zwängen zu entziehen. Aus der persönlichen Flucht wird zunehmend eine Geschichte über Würde, Selbstbestimmung und Widerstand gegen Ausgrenzung.„Das tiefste Blau“ verbindet poetische Bilder mit gesellschaftlicher Kritik und stellt Fragen, die weit über die Filmhandlung hinausreichen: Wie gehen Gesellschaften mit älteren Menschen um? Wer entscheidet darüber, welches Leben als „nützlich“ gilt? Und was bedeutet Freiheit in einer zunehmend kontrollierten Welt?Der Film wurde bei der Berlinale 2025 mit dem Silbernen Bären – Großer Preis der Jury – ausgezeichnet.